[Calpehon] Haus de Sculpare

    • [Calpehon] Haus de Sculpare

      Hier eine kurze Vorstellung des Adelshauses de Sculpare. Die folgenden Informationen sind durchaus mit entsprechenden Verbindungen und ein wenig Beinarbeit herauszufinden:



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      Haus de Sculpare hält eine Baronie, welche der Familie schon vor Genertaionen übereignet wurd. Gelegen ist sie südwestlich von Feste Calpheon und umfasst große Waldflächen und einen Teil der Gebirgskette, welche Calpheon von Kamasilvia trennt. De Sculpare ist dafür bekannt, dass sie reichhaltige Eisen-, aber auch Goldvorkommen in jener Gebirgskette abbauen, ebenso für Forstwirtschaft, immerhin besteht der Großteil der Baronie aus Waldfläche.








      Von den Familiensitzen - der Hauptsitz, Feste Greifenwacht


      Beim Hauptsitz der Familie handelt es sich um eine Gebirgsfeste im westlichen Manshawald. Ihre Lage in den Bergen macht sie recht leicht zu verteidigen, und so mag es nicht verwundern, dass sie in all den Jahren, in denen sie im Besitzt der Familie ist, nicht ein einziges mal eingenommen wurde. Momentan dient sie als Wohnsitz des Erstgeborenen und Erben der Familie, Baron Salvestro de Sculpare, und der Matriarchin der Familie, Baronin Elionore Margarita de Sculpare, nebst zahlreichen Dienern, Soldaten und dem Leibarzt der in die Jahre gekommenen Baronin.



      Von den Familiensitzen - Das Stadthaus

      Die Familie besitzt ein Stadthaus im Adelsviertel von Calpheon, welches abgesehen von der viertgeborenen des Hauses, Baronesse Jinelle de Sculpare, aktuell allerdings nur von einer handvoll Hausgardisten und einer Rumpfdienerschaft bewohnt ist. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass sich die Matriarchin des Hauses aus gesundheitlichen Gründen mit ihrem Gefolge auf den Hauptsitz der Familie zurückgezogen hat. Somit sind die oberen zwei Stockwerke, das Domizil der Matriarchin momentan verwaist und warten auf die Rückkehr von Elionore de Sculpare. Ein weiteres Stockwerk des Stadthauses steht der Baronesse zur Verfügung, die tieferen Stockwerke beherrbergen Küche und Waschküche des Hauses, Lagerräume, Räumlichkeiten für Gesinde und Soldaten und einen kleinen Trainingssaal, der primär von den Gardisten genutzt wird.



      Vom Einfluss in Politik und Gesellschaft

      Die Rolle, welche Haus Sculpare in der Politik spielt, ist eher subtil. Es ist ein Fakt, dass das Haus Calpheon treu ergeben ist. Ebenso ist es Fakt, dass ein guter Teil des von de Sculpare geförderten Eisens in den Rüstschmieden der calpheonischen Armee landet, ein guter Teil des geschlagenen Holzes direkt in die Lagerhallen der calpheonischen Marine wandert. Somit hat Sculpares Wort durchaus ein gewisses Gewicht, wird wohl von manchem vernommen werden, der den Fluss der Rohstoffe weiter gesichert sehen mag, auch ohne dass sich momentan aktive Politiker in den Reihen der Familie befinden (aktiver als der Durchschnittsatlige aktiv ist). Aber auch wenn die Finanzkisten der Familie sich im Kriegsfall deutlich schneller füllen, ist die Familie nach Valencia durchaus gemäßigter und befürwortet die friedliche Koexistenz mit den Vasallenstaaten, und auch Valenica oder Valencier werden nicht (mehr) aktiv verfolgt. Allgemein zählen Grundbesitz und Minen wohl als die erste Säule der Familie.

      Gesellschaftlich ist de Sculpare aktiv genug, um nicht in Vergessenheit zu geraten, und zurückhaltend genug, um nicht im Licht zu stehen, was sich hauptsächlich darin widerspiegelt, dass das ein oder andere Familienmitglied bei gesellschaftlichen Anlässen Präsenz zeigt, wenn Familienmitglieder sich auch eher selten in den Vordergrund solcher Veranstaltungen zu spielen pflegen. Baronin Elionore hat, besonders nach dem Tod ihres Mannes vor runden acht Jahren, ihre soziale Ader (wieder-) entdeckt und fördert diverse Künstler, wie sie auch manch soziales Projekt in Calpheons Hauptstadt finanziell aus den reichhaltigen Koffern der Familie unterstützt. Dabei erfolgt der direkte Kontakt zu den niederen Schichten für gewöhnlich allerdings über Mittelsmänner.



      Vom Elionismus

      Wie schon das Leitmotto der Familie, Glaube und Ehre belegt, folgt Haus de Sculpare dem Glauben an Elion und unterstützt die Kirche aktiv. Am deutlichsten zeigt sich dies darin, dass es seit Generationen der oder dem Zweitgeborene des Hauses obliegt, den Weg der Priesterin bzw. des Priesters einzuschalgen. Theoretisch stünde einer entsprechend talentierten und von Elion gesegneten weiblichen Zweitgeborenen auch der Weg in die Akademie offen, doch gab es bisher keine Walküre im Hause de Sculpare. Haus de Sculpare unterstützt Aktionen der Kirche, besonders wenn eigene Priester involviert sind, durchaus großzügig finanziell. Kirche und Glauben zählen wohl als die zweite Säule der Familie.



      Von Schätzen und vom Handel

      Eisen und Holz in einem Land bereitzustellen, welches militärisch freundlich gesagt durchaus aktiv ist, und einen steten Bedarf daran hat, führt ebenso wie der direkten Zugriff auf eigenes Gold dazu, dass Haus de Sculpare einen deutlichen Zufluss an Geldmitteln besitzt. Die Unterstützung von Kirche und von diversen solzialen Projekten innerhalb der Hauptstadt, ebenso wie jene des Augäpfelchens der Baronin, ihrer einzigen Tochter Jinelle, führt hingegen zu einem steten Abfluss selbiger. Dennoch scheinen die Koffer des Hauses eher voller denn leerer zu werden. Neben Holz- und Minenwirtschaft liegt das wohl vor allem am Handelsgeschick des drittgeborenen Sohnes des Hauses, Mauricio. Jener hat mittels geschickter Investitionen und vorteilhafter Verträge das Vermögen des Hauses in den letzten Jahren durchaus gemehrt. Der Preis jenes Erfolges ist, dass der gute Mauricio wohl kaum eine ruhige Minute findet und stetig auf Reisen ist, wobei ihn seine Reisen von Trent im Westen bis Altinova im Osten führen, und auch schon in den vergangenen Jahren bis nach Margoria im Norden. Manche meinen, neben Grundbesitz und Religion wäre der Handel die dritte Säule der Familie, symbolisiert durch die drei Pfeile im Greifenwappen.
      Neben monetären Reichtümern verfügt die Familie ob des Mäzenatentums der Baronin auch über einige recht exquisite, wenn auch eher junge Kunstwerke aus den Bereichen der Malerei, der Kunst- und Goldschmiede und der Bildhauerei.



      Von dunklen Geheimnissen, Leichen im Keller und Dolchen in der Nacht

      Ja, wie wahrscheinlich jedes Adelshaus hat auch Haus de Sculpare seine Geheimnisse, Schattenseiten und Skelette im Keller verbuddelt, auch hier ist nicht alles Gold, was glänzt - vielleicht ist es ja auch mal eine Klinge im Mondlicht. Doch um an derartiges Wissen zu gelangen, wird man jene Skelette wohl erst mal ausgraben müssen, was man wohl am besten im direkten Kontakt zu mir tut.



      Von jenen vom Blute

      Anmerkung: Auch ich gehe davon aus, dass wir momentan, also 2017 das ig-Jahr 284 haben. Leute die mit dem Zeitshift von wegen dem Valenica-Update spielen, sind wohl gezwungen, ein paar Jahre auf die Geburtsjahre draufzuschlagen, ich glaube es waren fünf?


      Baron Alberto de Sculpare (NSC, verstorben) - *09/213 , †11/275

      Der Baron, Erstgeborener seiner Generation, war ein hervorragender Taktiker und Stratege, sowohl in militärischer Sicht, als auch was die Führung einer Familie angeht. Manch einer empfand seine Einsicht in die Politik des Landes, aber auch jene in die der Nachbarländer als geradezu unheimlich. Der Krieg mit Valencia bescherte ihm ein steifes Bein und ein fehlendes Auge, doch letzten Endes rafften ihn die Komplikationen einer schweren Lungenentzündung im Alter von 62 Jahren dahin. Dieses Jahr hätte der Baron ansonsten seinen 71. Geburtstag zu feiern.


      Baronin Elionore Margarita de Sculpare (NSC) - *04/217

      Baronin Elionore heiratete ihren damals vier Jahre älteren Mann im Alter von 20 Jahren. Zehn lange Jahre schien es, als bliebe die Beziehung kinderlos, bis schließlich im Jahre 247 ihr erstgeborener Salvestro das Licht der Welt erblickte. Ihm folgten zwei Jahre später die Zwillinge Sebastián und Mauricio, und im hohen Alter von 40 Jahren als ein 'später Segen Elions' ihre erstes Mädchen, Jinelle, in welches die Baronesse auch heute noch vollkommen vernarrt ist, so dass sie ihr so manches nachsieht.
      Nach dem Tod ihres Mannes verschlechterte sich die Gesundheit der Baronin langsam aber sicher, was sie in den letzten Jahren immer wieder zu diversen Kuraufenthalten, unter anderem in Epheriahafen, oder auch dem Hauptsitz der Familie zwang. Des weiteren begann sie nach Albertos Tod verstärkt sich um junge Künstler und die Ärmeren der Stadt zu kümmern - ersteres wohl, da ihre eigene Tochter ebenso gefallen an der Malerei fand, letzteres, so munkeln die bösesten Zungen, um vergangene Sünden vor Elions Licht zu begleichen, während wohlwollendere Stimmen der Baronin nur hehere Absichten bescheinigen. Im vergangenen Winter fing sich die Baronin ein Lungenleiden ein, vielleicht nur eine zähe Bronchitis, vielleicht aber auch eine echte Lungenentzündung, auf jeden Fall klingelten bei ihren Kindern ob des Todes ihres Vaters die Alarmglocken, und die Mutter wurde sammt Leibarzt und Bediensteten zur Erholung in den Hauptsitz komplimentiert, wo sie sich Dank Berg- und Waldluft vom Mief des Demi und der städtischen Industrie erholen kann.


      Baron Salvestro de Sculpare - *08/247

      Baron Salvestro, Erstgeborener und Erbe der Baronie nach dem Tod der Mutter, verwaltet den Landsitz und die Ländereien, inklusive der Minen und der Forstwirtschaft. Er scheint das Talent für Taktig und Strategie seines Vaters durchaus geerbt zu haben und lebt dieser Tage mehr oder minder permanent auf Feste Greifenwacht, dem Hauptsitz der Familie.



      Baron Sebastián de Sculpare (NSC) - *05/249

      Baron Sebastián ist ein Priester der Elionischen Kirche und nicht eineiiger Zeilling von Maricio. Derzeit ist er in Kirchengeschäften unterwegs, verbringt seine Zeit jenseits solcher Geschäfte allerdings eher auf Greifenwacht denn im Trubel der Hauptstadt.


      Baron Mauricio de Sculpare (NSC) - *05/249

      Nur eine Minute nach seinem Bruder Sebastián geboren, ist Mauricio ein begabter Händler, Geschäfts- und Lebemann, immer auf Reisen und selten lange an einem Ort. Dennoch genießt er die seltene Zeit, die er mit anderen Mitgliedern seiner Familie verbringen kann, und plant seine Reisen derart, dass ihm dieses Vergnügen nicht abhanden kommt, seien es Aufenthalte auf Greifenwacht, oder im Stadthaus. Auch scheint er sein vergnügen daran zu haben, seine kleine Schwester immer wieder zur ein oder anderen Reise zu animieren, ein wenig zum Missfallen seiner Mutter.


      Baronesse Jinelle de Sculpare - *03/257

      Jüngstes von vier eh schon spät zur Welt gekommenen Geschwistern, erblickte sie zehn Jahre nach dem Erstgeborenen das Licht der Welt. Sie verbrachte ihre Kindheit abwechselnd auf Greifenwacht und im Stadhaus in Calpheon, genoss eine umfassende Ausbildung, die einer jungen Adligen angemessen ist, und erhielt auf Wunsch ihres Vaters auch eine weiterführendes Ausbildung im Kriegshandwerk, welche auch schon seine Söhne genossen hatten, etwas, was anfagns zu leichten Reibereien mit seiner Gattin führte. Früh zeigte sich bei Jinelle ein Händchen für die Malerei, welches im gegenzug nun ihre Mutter förderte. Etwas später zeigte sich dann auch, vielleicht ob dieses Konflikts zwischen militärisch orientiertem Vater und beschützender Mutter, dass die gute Jinelle beizeiten etwas 'freigeistig' sein mag. Mit 20 Jahren begann sie eine Reise ins ferne Margoria, welche fünf Jahre andauern sollte, und welche sie zum Studium der nördlichen Kultur und Sprache, der Malerei und Kaligraphie nutzte. Vor etwa einem Jahr kehrte sie schließlich zurück, reklimatisierte sich wieder in den südlichen Landen und dem Leben in Calpheon, reiste jedoch auch mehrfach zwischen Epheriaport, Velia, Heidel und Altinova umher, mal mit ihrem Bruder Mauricio, mal auch alleine. Allgemein gilt sie ein wenig als das schwarze Schaf der Familie, was teils ihrer Berufung als Künstlerin, teils ihrem unsteten Umherreisen und teils ihrer Freigeistigkeit geschuldet sein mag.



      Von jenen, die dienen

      Das Haus verfügt über ein kleines stehendes Heer, welches dazu genutzt wird Greifenwacht und die Minen zu schützten, hauptsächlich vor den Mansha. Dazu einige Gardisten für das Stadthaus, geführt von Romeo Musda, einem alten Veteranen. Jinelle selbst wird, wenn sie das Anwesen nicht alleine verlässt, für gewöhlich entweder von Musda selbst, der jungen Gardistin Naoko, oder je nach Anlass gar von beiden begleitet. Allerdings scheint die Baronesse ihre Vorbehalte gegen solche Art Begleitung zu haben.

      (Staus: RP: aktiv, Skype: nope, Twitter: nope, andere Foren: nope, bd-rp.de: Konversations-aktiv, ansonsten semiaktiv)

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