Angepinnt Gerüchte und Neuigkeiten

    • Ort: Velia
      Wann: (Gestern) Abends, beim Auftritt der Straßenkünstler

      Gerücht:
      Beim Auftritt der Straßenkünstler in Velia ist einigen Leuten die eine oder andere Silbermünze, manch wenigen sogar der gesamte Münzbeutel abhanden gekommen. Natürlich wurde zuerst die Gauklertruppe verdächtigt, doch es ist viel zu wenig, um von organisierter Kriminalität auszugehen. Wahrscheinlich haben die Leute nur eine Ausrede gesucht, weil sie bei Spielchen, wie dem Hütchenspiel oder dem "Hau den Lukas"-Spiel zu viel Silber liegen lassen haben. Manch ein Dorfbewohner meint aber, dass er auch in den letzten Tagen bestohlen wurde. Ob das wilde Behauptungen sind, um als wichtig dazustehen oder wirklich etwas dran ist, kann niemand sagen.

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    • Wo: Calpheon Stadt / Nordtor & Armenviertel / Markt
      Wann: Heute Morgen und Gestern Abend

      Was:

      Wer schleicht da so spät durch Nacht und Wind.. es ist der Ghoram mit seinem.. Esel. Eigentlich ist es am frühen Abend, als der tumbe Riese mit den verlorenen Zehen sich durch das Nordtor in die Stadt stielt. Gut, nach einer Papierkontrolle, denn ein solcher Berg von Mann mit einem Esel unter dem Arm - Ja ganz recht gelesen, unter dem Arm! - fällt nun mal auf.
      Lotta scheint in Schockstarre verfallen, oder im Wachkoma ob des stinkenden Ungetüms. Auf die Frage nach seinem Grund für Einlass in die Stadt kann so mancher Bürger den dröhnenden Bass des Riesen vernehmen "Ghor muss zu Ree. Ree brauch Ghor!" - Ah Ree, bekannt in Calpheon als Ärztin, dann hat das wohl seine Richtigkeit und der Riese selbst scheint das Gemüt eines Kindes zu besitzen. Nach einer Ermahnung brav zu sein, lassen die Wachen ihn ziehn. Gleich hält er sich rechts, um ins Armenviertel zu stapfen...

      Der nächste Tag naht, die Händler machen ihre Stände bereit, legen die Ware aus, um sie später den Kunden zum Kauf anzupreisen. Tatsächlich ist eine der ersten Kundinnen die Ärztin, die mit zwei leeren Weidenkörben beladen auf dem Weg zum Markt ist. Nebst Brot, Wurst, Käse und Obst ist es der örtliche Florist, der einen Besuch der valencianischen Hünin abgestattet bekommt. Gerda - immer am Ort des Geschehens spitzt die runzeligen Lauscher weit auf und weiß später zu erzählen, dass die Ärztin ein paar Blumen geordert habe für eine Bestattung im Armenviertel. Gewiss hat das mit der Erschossenen im Marktviertel zu tun. Ein Gossenmädel erzählt man sich. Der Name Shy fällt und das die Bestattung wohl am Montag um 20 Uhr stattfinden soll. Denn der Florist braucht natürlich eine Zeitangabe,um die gewünschten Blumen auch liefern zu können. Und schon glüht die Buschtrommel! Gerda ist in ihrem Element und erzählt jedem, der es wissen will.. oder eben auch nicht, dass sich die Valencianische Ärztin höchst selbst für die Bestattung des Mordopfers in der Verantwortung sieht, die am nächsten Montag zur 20. Stunde im Armenviertel am Friedhof stattfinden soll.

      Wer: Bürger, Händler,Gossengesindel und jeder der sich genötigt fühlt zu wissen, was Gerda zu erzählen hatte.
    • Wo: Calpheon
      Wann: Gestern/heute
      Was:

      Das Armenviertel trägt Trauer. Am gestrigen Abend fand die Bestattung der Gossengöre Shy statt. Ganz wie Gerda es allen erzählt hat. Vielleicht mit etwas weniger Tammtamm und ohne Hohepriester, aber der Körper der Verblichenen wurde definitiv dem kühlen Bett der Erde übergeben. Eine illustre Runde fand sich auf dem Friedhof ein und verabschiedete unter der Leitung der valencianischen Ärztin die Ermordete.
      Gerda weiß zu berichten, dass sie von ihrem Schlafzimmerfenster aus beobachtet hat, dass sich eine blinde Nachtigall darunter befand, die mit herzerweichenden Tönen ihr die letzte Ehre erwies. Ihren Berichten nach wäre der Friedhof beinah aus allen Nähten geplatzt, aber den alten Francis habe sie unter all den Gästen rausgehört. Sich die Lunge aus dem Leib gehustet habe er sich und von Windeln krakeelt. Eine schöne Trauerfeier wäre das gewesen, die auch ihr das ein oder andere Tränchen abverlangt hat. Das sich ein Adliger Fatzke ins Viertel traute, das bringt die Klatschtante des Viertels auf die Palme. Wild gestikulierend verflucht sie ihn und jene die ihn durchgelassen haben. Wer es war, dass weiß sie nicht, aber den Adel hätte sie aus 10 Meter Entfernung und bei Gegenwind gerochen. Der arme Ghoram bekommt auch sein Fett weg, verweichlichtes Riesenbaby nennt sie ihn und dieser John, einer der Männer, die unter Shareeevas Diensten stehen kommt nicht viel besser weg, denn der habe den auch reingelassen, statt ihn in die nächste Ecke zu zerren und zu Elion zu schicken. Ja ja, die heutige Generation hat einfach keine Eier mehr in der Buchse. - Oder aber es lag daran, dass die Ärztin unter deren Leitung das ganze stattfand, jedem ihrer Straßenköter eingebleuht habe, die Gäste in Frieden zu lassen. Dem Boss widerspricht man nicht.

      Weit ab von der keifenden Gerda, die mit Pest und Cholera droht, war es eine ruhige Zusammenkunft, die ebenso ruhig wieder auseinander ging. Letztlich blieb nur der junge Bursche - dieser Henry der den Job des Totengräbers übernommen hat zurück und habe das Grab zugeschaufelt. Die restlichen LIlien hat er in einer Vase am Kopf des Grabes drapiert und einen alten zerschlissenen Stoffteddy dazu gesetzt. So wacht er nun der alte Bruno mit nur noch einem Auge unter einem Dach voll Lilien über die Reise der viel zu jung von uns gegangenen Shy.


      Wer: Jeder der sich angesprochen fühlt.


      OOC Anmerkung des Verfassers: NICHTS in dem Gerücht geschriebenes ist als ooc Angriff zu werten.
    • Ort: Calpheon
      Wann: heute (IC früher Nachmittag)

      Erdbeeren im Überfluss

      In den Morgenstunden trifft ein Handelswagen aus Mediah in der Stadt ein. Eine autorisierte Lieferung für das Haus Ceos. Wenig später kann beobachtet werden, wie vor dem Anwesen des Hauses Steigen um Steigen gefüllt mit Erdbeeren abgeladen und in das Anwesen geschleppt werden.

      Stunden später, am frühen Nachmittag, werden durch Bedienstete des Hauses Ceos Tische auf dem Platz vor der Kirche im Kapellenviertel aufgestellt. Sie werden mit weißen Tischtüchern bedeckt und mit Erdbeer-gefüllten Körben voll gestellt. Zwei der Bediensteten bleiben vor Ort und bieten jeden Passanten an, kostenlos von den Erdbeeren zu essen oder gar welche mitzunehmen. Interessierten wird auch angeboten, weitere Erdbeeren über das Haus Ceos zu bestellen. Die Früchte sind sonnengereift und süß. Leider aufgrund der langen Reise nicht mehr ganz knackig und allen, die Erdbeeren mitnehmen, wird geraten, sie auch in den nächsten ein bis zwei Tagen zu verzehren, da sie sonst zu weich werden.

      Das Gerücht über das "Erdbeerbankett" verbreitet sich schnell in der Stadt, sind zu dieser Jahreszeit die kleinen roten Früchte doch eher selten anzutreffen.

      Nach etwa drei Stunden waren alle Erdbeeren verschenkt und die Tische wurden wieder weggeräumt. Anschließend reinigen vier Bedienstete den Platz noch von Erdbeerflecken und noch bevor es Abend wird, ist alles wie es zuvor war.

      ______
      OOC: das Erdbeerbankett wird/ist nicht direkt ausgespielt. Aber gerne kann jeder, der grundsätzlich die Möglichkeit hat, ins Kapellenviertel zu gehen, daran teilgenommen haben. Sollte tatsächlich jemand Interesse an dem IC-Erwerb von Erdbeeren haben, kann dem Haus gerne eine Nachricht hinterlassen werden (einfach mich anschreiben).
    • Wo: Calpheon Stadt
      Wann: Der gestrige und alle darauffolgende Tage

      Was:

      Der Frühling hält solangsam Einzug in Calpheon, auch die schläfrigsten Gesellen beginnen damit die Tristesse des Winters abzuschütteln und neu aufzuleben. Blühen da nicht Krokusse und strecken ihren Kopf vorwitzig aus dem nicht mehr so harten Erdreich? Ein Idyll, welches manchem ein Lächeln auf die verhärmten Züge zu zaubern vermag. Wäre da nicht..

      der Lärm aus dem Armenviertel. Lauter als sonst, erboster als sonst. Wut und Hass schlagen den Wachen am Tor zum Adelsviertel entgegen. Die eisernen Stäbe die das Gesindel vom Adel trennt ächzen wehleidig unter den immer wieder von neuem gestarteten Anstürmen. Hände greifen hindurch, um die Wachen zu packen, Füße treten hindurch. Nasen brechen, Knochen splittern, wenn die Luntenschlossgewehre mit dem Knauf voran die aufgebrachte Meute zurück treiben. Wie lang wird dieses Tor wohl noch halten? Zum schweigen will man das Pack bringen, welches von einem ungesühnten Mord schreit. Die Hilda weiß genau, um wen es geht und sieht es wohl als ihrer bürgerliche Pflicht an, die Kunde in die Stadt hinaus zu tragen. Der Tag hat kaum den Zenit erreicht, da ist das Gesprächsthema in jeder Gasse der Baron von Falkenstein. Gemordet habe er und ungeschoren wäre er davon gekommen. Ein junges Ding, welches bei ihm eine Anstellung fand, das hätt er wohl hingerichtet! Eiskalt wurd dem armen Kind das Gesicht weggeschossen. Diese Kunde breitet sich aus wie ein Buschfeuer im tiefsten Dschungel, erreicht auch die umliegenden Höfe. Empörung herrscht unter den Mittelschichtlern. Hass in der Unterschicht der Gosse.. Gleichgültigkeit in den Kreisen der Adeligen, die dieser Botschaft habhaft werden.

      Und als die Sonne sich an diesem Tag dem Ruf der Nacht beugt, ist auch die Nachricht über das unzüchtige Verhalten des Baron von Falkenstein verbreitet. "Der nimmt sich jede!" tönt es hier. "Aber der ist doch verlobt." hört man da. Es kommt wie es kommen muss, ein mancher spinnt sich sein eigenes Horrorszenario zusammen, wie die Gerüchte über den Baron in Zusammenhang stehen. "Hingerichtet hat er sie, weil sie ihm nicht zuwillen sein wollte." andern Orts wiederspricht man dieser Theorie "Sein dunkles Geheimnis wollte sie aufdecken, deswegen musste sie sterben!"

      Auch am heutigen Tag und in den nächsten Umläufen wird dies wohl immer wieder Gesprächsthema sein. Die Frieda von den lustigen Waschweibern am Fluss weiß, dass die Wachen der 47. Rotte eine aufgebrachte Frau mitten auf dem Platz vor dem Wachbüro eben jener böse zugerichtet haben. Sie habe wohl zu laut gekräht, man will den bereits angeknacksten Ruf des Barons wohl noch retten. Untätig ist sie nicht die Rotte.

      Was davon wahr ist? Sicher einiges, anderes dazugedichtet oder ausgeschmückt. Fakt jedoch ist, dass die Idyll des Frühlings über das brodeln des Armenviertels hinwegtäuscht, welches bereits über dessen Mauern hinaus schwappt.

      Und die valencianische Ärztin ? Die hat viel zu tun Knochen zu flicken, Wunden zu nähen. Kaum noch Zeit, um zu Ruhen bricht sie mitten auf dem Markt zusammen. Ihr Mann soll sie hinfort getragen haben, jeden anknurrend, der ihm auch nur zu nah kommt.


      Wer: Jeder der sich angesprochen fühlen möchte.

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    • Wo: Calpheon Stadt
      Wann: Schon vor einigen Tagen.
      Was:

      Die verschwundene Ärztin.

      Schon vor einigen Tagen gab es im Hause Tahire geschäftiges Treiben. Koffer, Kisten und allerlei anderes wurden aus der Wohnung getragen und auf einem Wagen geladen. Natürlich nicht von der Ärztin selbst, sondern von tatkräftigen Händen, wie denen ihres Mannes. Oder den drei grobschlächtigen Männern aus dem Armenviertel. Viel Aufhebens habe man nicht um die Reise gemacht, aber Gerda weiß das die Ärztin aussah, als läge eine zentner schwere Last auf ihren Schultern. Vielleicht war es auch nur den frühen Morgenstunden geschuldet, in denen Rijad sie auf den Kutschbock geladen hat. Fakt ist, die Tür der Ärztin ist verriegelt und von ihr oder ihrem Mann keine Spur. Eine der Wachen am Tor weiß aber, dass sich dieser Marder und das hochgewachsene Knochengestell ihnen angeschlossen haben.

    • Wo: Calpheon

      Wann: die nächsten paar Tage

      Was:
      Wer sich auf den vollen Marktstraßen Calpheons aufhält die Tage, wird immer öfter Mädchen und Jungen sehen, die Flugblätter verteilen. Wenn man die Kinder darauf ansprechen sollte, wird ihnen freudestrahlend eben eines der Papierchen in die Hände gedrückt und erklärt, dass man sich das mal anschauen solle: Eine neue Taverne mit Schlafstätten und eigensgebrautem Bier! Und das auch noch für einen guten Zweck! Die Knirpse erzählen auch, dass man dort Spenden hinterlassen kann, die den Heimatlosen und Waisen zu Gute kommen. Was auch der Grund sein wird, warum sie mit so viel Inbrunst diese Flyer verteilen. Ihnen wird der Weg zum Osttor gedeutet, wo außerhalb eine kleine Brauerei und nun auch die Taverne ist ( Osttor Nr. 5, Erdgeschoss ).

      Wer könnte davon gehört haben?
      Alle rund um und in Calpheon, die sich zur Hauptzeit auf dem Markt der Stadt tummeln. Egal ob Wachen, Verkäufer, Käufer, Bettler oder vorbeireisende Adlige.