Mittnacht

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  • Die Notarin, Stadtarchivarin und Eule.
    Name: Veronique Miriam Auriga ('Mia')
    Stand: Amtsadel
    Sternzeichen: Treant Owl
    Geburtstag: 31.10.251
    Größe: 1,75 m / Gewicht: 72 kg
    Hautfarbe: bleich / Haarfarbe: schwarz / Augenfarbe: mittnacht
    Heimat: Calpheon
    Leidenschaft: Bücher, Kerzen, Kunst, Raubvögel


    Aussehen:
    Das wohl aufälligste Merkmal sind die seltsamen Augen hinter den dicken Brillengläsern. Was im ersten Moment wirkt, als würde sie schielen, entpuppt sich beim zweiten Hinsehen als tief blauschwarze Augäpfel mit verästelten türkisfarbenen Adern. Weiße Sprenkel ziehen sich über ihre Fläche wie Sterne über einen Nachthimmel. Da pupillenlos, erkennt man die genaue Blickrichtung ihrer Augen nur schwer.
    Was mit einer solchen Abnormität einhergeht, kann nicht gut sein. Nebst starker Kurzsichtigkeit, ist sie sehr lichtempfindlich. Im Dunkeln sieht sie dafür umso besser.

    Ihre Haare sind tiefschwarz und ungeflochten etwa oberschenkellang - geflochten reichen sie nur bis zum unteren Rücken.
    Bei Lichteinfall fängt das Schwarz, wie bei einer Elster, in violetten und türkisen Tönen an zu schimmern.


    Als sehr exzentrische, starke Persönlichkeit trägt sie lieber Hosen statt, wie Frauen vergleichbarens Standes, Kleider oder Röcke. Für gewöhnlich trägt sie aus standes- und beruflichen Gründen einen maßgeschneiderten Anzug. Ihre übliches Ensemble besteht aus einer von goldenen Fäden durchsponnenen Bluse, einer Jacke aus kurzgeschorenem schwarzem Samt mit passend zur Bluse goldenen Knöpfen. Dazu eine weiße Hose die ab dem Knie von auf Hochglanz polierten schwarzen Lederstiefeln bedeckt wird.

    An ihrem breiten Gürtel hängen eine Hüfttasche aus gepflegtem, schwarzen Leder, mehrere kleine Samtbeutel unbestimmten Inhalts, sowie ein in ebenfalls mattes, schwarzes Leder gebundenes Buch mit einem aufgeprägten silbernen Violinenschlüssel. Der Einband wirkt neu.


    Generell:

    [ Am ehesten lässt sich die dunkel gekleidete Frau mit den ungewöhnlichen Augen und dem ambivalenten, mal erstaunlich ruhigen, dann plötzlich sehr energischen Charakter als wandernde Tagelöhnerin beschreiben. Sie hat nahezu für jede größere Siedlung eine bald tausendfach unterschriebene Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung mit zahllosen Bögen von Arbeitgebern absignierter Berufe, die sie während ihrer Aufenthalte ausgeübt hat.

    Da sie sehr pflegeleicht ist, sich wohl auch stets um eigenes Essen bemüht und außer einem Arbeitsplatz und einem Ort zum Schlafen nie etwas verlangt, sich höflich präsentiert, meist eher von ruhigem, genügsamerem Charakter ist und gewissenhaft ihre Arbeit verrichtet, ist sie ein gern gesehener Gast bei denen, die sie bereits kennen. Fremde stehen der stillen, düsteren Gestalt eher skeptisch gegenüber, da sie selten über und von sich erzählt und ihr Äußeres mitunter furchteinflößend wirken kann.(veraltet) ] Zahlreiche Gerüchte ranken sich um ihre Augen. Außerdem ist sie nachtaktiv.

    Derzeit hält sie sich in Calpheon auf, wo sie bis vor Kurzem noch im Stadtarchiv gearbeitet und im oberen Stockwerk der Bücherei (2te Etage, 3-1 Marktstraße, Familienname: Irrlicht) hin und wieder andere unterrichtet hat.


    Am 12.05.283 jedoch wurde ihr Antrag ein Nurnotariat zu führen, nach zuvor eingehender Prüfung, durch die Stadtverwaltungsbeamte Veda Hosidia angenommen. Seitdem ist sie seltener im Archiv anzutreffen und arbeitet dafür im nebenan gelegenen Notariat (Marktstraße 1-4, 2te Etage) unter ihrem erneut angenommenen Geburtsnamen Veronique Miriam Auriga.

    Im RP erhaltene Gegenstände:
    Informationen für Freunde von Mia oder jene die zu den alteingesessenen Bewohnern von Calpheon gehören

    Veronique Miriam Auriga ist der einzige Nachkomme eines Kaufmannes mit Namen Davide Auriga und der aus dem Landadel Calpheons stammenden Lady Sibyll Angelique Auriga, geborene Riario, und kam am 31.10.251 zur Welt.
    Der Vater war viel auf Geschäftsreise und daher nur als reicher Mann bekannt, während man über Ihn sonst wenig zu berichten wusste.

    Die Lady Auriga dagegen war eine begnadete Sopran-Stimme und sang zumeist auf wichtigen Festen, im Theater oder lieh ihre Stimme dem Kirchenchor, um "in Form zu bleiben". Sie soll sehr freigiebig mit dem Geld Ihrses Mannes und stets so sehr behangen mit Schmuck gewesen sein, dass sie unter dem Gewicht zusammensank.

    Über die Geburt der Tochter soll der Vater entsetzlich bestürzt gewesen sein, der lieber einen Stammhalter gehabt hätte. Die Mutter hatte sich damit besser arrangiert.

    Da die Tochter rothaarig zur Welt kam, wurde sie, nachdem man sie zuvor ausreichend vorgebildet hatte, im Alter von etwa 10 Jahren zur Walkürenakademie geschickt. Sie wurde angenommen und kristallisierte sich rasch als eine der Besten ihres Alters heraus. Eine Woche vor der offiziellen Erhebung in den Rang einer Walküre, am 21.06.267, traf sie jedoch etwas, was man fortan lapidar als den "Fluch der Auriga" bezeichnen würde. Ihre Augen wurden zu dem Nachthimmel der sie nun sind, ihre Haare rabenvogelschwarz. Man verweigerte Ihr den Abschluss nach eingehender Beratung und vertrieb sie aus Calpheon.

    Im Laufe einer Woche wurde erst ihr Vater erstochen aufgefunden, dann brannte das Anwesen der Familie im Adelsviertel herunter. Ihre Mutter soll völlig den Verstand verloren haben und in Folge dessen in ein Tollhaus geliefert worden sein.
    All diese Vorfälle wurden vom abergläubischen Volk der Tochter angehängt. Der Name 'Mittnacht' ist der, unter dem Volk für die Fast-Walküre bekannte Name und ihre nurmehr verschwommene Geschichte wird an der Walkürenakademie unter den jungen Studentinnen erzählt, um sich gegenseitig Angst zu machen.

    Da die Zeit jedoch alle Wunden heilt, werden sich nurnoch die alteingesessenen Bürger Calpheons dunkel an die wahren Begebenheiten erinnern.



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